Das Fest der Mensch gewordenen Liebe

Wenn die Tage wieder kürzer werden, die Luft immer kühler um die Nase weht und die Natur sich erst bunt und dann später weiß färbt; dann ist die Zeit gekommen, in der man sich gerne mit einem Buch an den Kamin setzt, oder warm einpackt, um die wenigen Sonnenstrahlen im Gesicht zu genießen. Dann kommt auch die Zeit immer näher, die auf ein ganz besonderes Fest hindeutet. Da werden sich liebe Gedanken gemacht, Geschenke gepackt und weihnachtliche Stimmung verbreitet. Und dann?

Dann, wenn es da ist, das hohe Fest der Mensch gewordenen Liebe, da leuchten die Kerzen am Baum und ihr Licht spiegelt sich in den glänzenden Kugeln, dem blank geputzem Silber und den leuchtenden Augen unserer Lieben, mit denen wir uns versammelt haben. Der Tisch ist festlich gedeckt und die köstlichsten Speisen erfreuen unseren Magen, während die feierlichen Lieder unsere Herzen erwärmen. Ein Fest der Freude und des Friedens. Ein Fest das so wichtig für uns ist, daß es sich noch weit in den Winter hineinstreckt. Wenn dann mit klingenden Gläsern und perlendem Champagner auf ein neues Jahr angestoßen wird und wir später die eisige Jahreszeit nutzen, um die Hänge hinab zu jagen oder über vereiste Gewässer gleiten, vergesst nicht: es ist noch immer Weihnachten.